Die Friedenserziehung des Jugendrotkreuzes setzt
bewusst beim Einzelnen an. Jeder kann auch ohne den Weltfrieden herbeizuführen
seinen Beitrag in einem friedfertigen Miteinander leisten. Letztlich geht es um
das Tun für den Frieden und um eine Grundgesinnung der Menschlichkeit.
Historisch bedingt der Ursprung des Roten Kreuzes liegt mitten in
Kriegsgeschehnissen ist dem Jugendrotkreuz die vorbeugende Arbeit im Bereich
der Friedenserziehung ein besonderes Anliegen. Konflikte werden für den Frieden
immer unvermeidbar bleiben - ein Regelwerk kann im Konfliktfall aber wenigstens
die Menschlichkeit für alle Beteiligten wahren: die Genfer Abkommen und das
humanitäre Völkerrecht im Kriegsfall oder die Vermeidung von Gewalt im
alltäglichen Umgang miteinander.