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70 Jahre Jugendrotkreuz

Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfängt JRK

ÖJRK-Delegation trifft anlässlich des 70. Jahrestages das Staatsoberhaupt

Wien (Jugendrotkreuz) – Anlässlich der Wiedergründung des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK) nach den Schrecken des Nationalsozialismus im Jahr 1948, hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen am 29. Mai eine Delegation des Jugendrotkreuzes in der Hofburg empfangen. „Als Schirmherr des Österreichischen Roten Kreuzes fühle ich mich Ihnen verbunden und möchte Ihnen gleich zu Beginn aufs herzlichste für ihre so wichtige Bildungsarbeit für Schülerinnen und Schüler, für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen danken“, so das Staatsoberhaupt.

Rotkreuz-Präsident Gerald Schöpfer sprach seinerseits Dankesworte aus: „Ich bedanke mich für die Einladung zu diesem Empfang und ich freue mich, heute mit einer Jugendrotkreuz-Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern aus ganz Österreich bei Ihnen zu Gast sein zu dürfen. Die meisten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich freiwillig für das Jugendrotkreuz. Hauptberuflich sind sie als Pädagoginnen und Pädagogen bzw. Schuldirektorinnen und Schuldirektoren oder auch in der Schulaufsicht tätig.“

Jugendrotkreuz-Generalsekretärin Renate Hauser betonte: „Humanitäre Bildung beschreibt den Auftrag, den wir im Jugendrotkreuz wahrnehmen. Wir ermutigen junge Menschen, sich für ihre Mitmenschen zu interessieren und ihnen bei Bedarf auch zu helfen.“

Zwei jugendliche Erste-Hilfe-Profis aus der Steiermark demonstrierten, wie man im Notfall bei einem Atem-Kreislaufstillstand helfen kann. Helmut Oberländer, Direktor der NMS Köflach und ÖJRK-Bundesreferent erklärte: „Das Jugendrotkreuz vermittelt Schülerinnen und Schülern Lebenskompetenzen wie Erste Hilfe oder Schwimmen und Rettungsschwimmen.“

Jugendvertreter Philipp Pechhacker überreichte dem Bundespräsidenten ein Fotobuch, wo junge Menschen die Gründe für ihr Engagement beim Jugendrotkreuz sichtbar machen. Der Tenor der Jugendlichen: „Ich engagiere mich, weil ich anderen Menschen helfen möchte und mir das Helfen Spaß macht!“

www.jugendrotkreuz.at/70jahre

www.get-social.at

Weitere Fotos der Feier.


70 Jahre Jugendrotkreuz in Oberösterreich

Spiel und Spaß stärken das Gefühl der Gemeinschaft. Toleranz, Offenheit und Hilfsbereitschaft unterstützen junge Menschen in ihrer Entwicklung. Am 14. Februar 1948, drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, gründeten humanitäre Pioniere das Jugendrotkreuz wieder. Zentrale Aufgabe war, ist und wird es sein soziales Denken und Handeln bei jungen Menschen zu fördern.

 

Solidarität, Gleichberechtigung, Demokratie, Frieden, Hilfsbereitschaft oder Toleranz: Werte zu vermitteln, die auf humanitärem Gedankengut basieren, stehen beim OÖ. Jugendrotkreuz im Mittelpunkt. Die Jugendorganisation setzt bereits im Kindergarten an und bietet sowohl in der Schule als auch in der Freizeit zahlreiche Angebote. „Mit unseren vielfältigen Angeboten wollen wir junge Menschen dabei unterstützen, Eigeninitiative zu entwickeln, Hilfsbereitschaft zu zeigen und Verantwortung für sich und die Mitmenschen zu übernehmen“, erklärt OÖ. Jugendrotkreuz Landesleiter Franz Payrhuber.

 

Größte humanitäre Jugendorganisation

Die Jugendarbeit im Roten Kreuz folgt dem Motto „Wir sind da, um zu helfen. Aus Liebe zum Menschen“. Einen wesentlichen Schwerpunkt nimmt die Aus-, Fort- und Weiterbildung ein. Im Jahr 2016 besuchten 15.478 Kinder und Jugendliche die 849 vom OÖ. Jugendrotkreuz angebotenen Kurse und Ausbildungen in den verschiedenen Leistungsbereichen. Weitere Kernpunkte im OÖ. Jugendrotkreuz sind Erste-Hilfe-Bewerbe, Radfahrprüfungen, die Förderung des Schwimmens als Lebenskompetenz sowie weitere Fort- und Weiterbildungsangebote für Jugendliche. „Eine ausgezeichnete Leistung, vor allem im Hinblick auf die sinkenden Schülerzahlen. Kein Schüler verlässt die Pflichtschule ohne einen Erste-Hilfe-Kurs“, freut sich Franz Payrhuber. Obwohl sich unsere Gesellschaft in den vergangenen sieben Jahrzehnten grundlegend änderte, bleibt der Grundauftrag für das OÖ. Jugendrotkreuz gleich: Kinder und Jugendliche für humanitäre Bildung zu begeistern.

 

Motto 2018: Sicher im Wasser

Unter dem Motto „Sicher im Wasser“ macht das OÖ. Jugendrotkreuz im Jahr 2018 darauf aufmerksam, dass Schwimmen mehr ist als nur ein gesunder Sport: „Schwimmunterricht kann helfen, Leben zu retten“, ist Payrhuber überzeugt. Von 31. Mai bis 3. Juni findet außerdem das Landesjugendlager unter dem Titel „Act human. H2O – Helping Others“ in Steyr statt.

 

Meilensteine des OÖ. Jugendrotkreuz:

  • rund 550.000 Jugendliche in Erste Hilfe ausgebildet
  • rund 470.000 Schwimmabzeichen vergeben
  • rund 280.000 abgehaltene Radfahrprüfungen
  • seit 1987 Schüler-Schwimmbewerb „Pinguincup“
  • seit 1996: Peergroup-Ausbildungen an Schulen
  • 2000: Eröffnung Jugendrotkreuzhaus Litzlberg am Attersee (Bez. Vöcklabruck) nach Generalsanierung

Aus Liebe zum Menschen lernen junge Menschen im OÖ. Jugendrotkreuz gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Möchtest auch Du dabei sein? Dann melde dich an der nächstgelegenen Rotkreuz-Dienststelle!



Presseberichte

OÖNachrichten vom 14.02.2018
Neues Volksblatt (OÖ) vom 14.02.2018