logo

Im Fokus

Hier finden Sie Beiträge zu speziellen Aspekten des humanitären Völkerrechts. Zu diesen Themen werden Texte mit grundlegenden Informationen als Einführung sowie interessante Literatur, entsprechende Rechtsdokumente und weiterführende Links für Sie zusammengestellt.

 

Internationale Strafgerichtshöfe

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) ist ein ständiges internationales Strafgericht mit Sitz in Den Haag. Er wurde ins Leben gerufen, um schwere Vergehen wie Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen auch auf internationaler Ebene durch ein unabhängiges Gericht ahnden zu können. Die nationale Strafgerichtsbarkeit würde in solchen Fällen oft zu kurz greifen – denn die Delikte, die in die Zuständigkeit des IStGH fallen, betreffen aufgrund ihrer Schwere die gesamte Internationale Gemeinschaft. Zum Artikel

 

Streumunition

Landminen und Blindgänger von Streumunition bedeuten Angst, Tod und Verstümmelung. Das ist der Alltag für unzählige Menschen in aktuellen oder ehemaligen Konfliktgebieten. Weltweit bedrohen 100 Millionen dieser Zeitbomben ihre Opfer – in der Regel Zivilisten und vor allem Kinder. Jeden Tag verlieren Menschen durch Streumunition Gliedmaßen oder sogar ihr Leben. Nach dem humanitären Völkerrecht ist der Einsatz von Streumunition geächtet, denn die Genfer Konventionen verbieten „unterschiedslose“ Angriffe. Zum Artikel

 

Private Militär- und Sicherheitsunternehmen

Seit den 1990er Jahren werden immer mehr Funktionen in Kriegen und bewaffneten Konflikten, die zuvor von staatlichen Militär- und Sicherheitskräften ausgeführt wurden, privaten Unternehmen übertragen. Deren lukratives Geschäft ist der Krieg – für einen Auftraggeber. Zum Artikel

 

Frauen im Krieg

Das internationale humanitäre Völkerrecht gesteht Frauen und Männern ohne Unterschied die gleichen allgemeinen Schutzbestimmungen zu. Innerhalb der völkerrechtlichen Abkommen wird aber zugleich anerkannt, dass Frauen entsprechend ihrer speziellen Bedürfnisse zusätzlich einen besonderen Schutz benötigen. Zum Artikel