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Erkrankung

Juvenile idiopathische Arthritis

Rheumatische Erkrankungen bei älteren Menschen sind keine Seltenheit. Dass Rheuma auch Kinder und Jugendliche betreffen kann, ist weitgehend unbekannt. In Österreich leben rund 2000 Kinder und Jugendliche mit rheumatischen Erkrankungen, jedes Jahr kommen über 100 neue Fälle hinzu.

„Kindliches Rheuma“ unterscheidet sich vom Rheuma bei Erwachsenen in Hinblick auf Krankheitsbilder, Diagnose, Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten. Es ist ein Oberbegriff für verschiedene schmerzhafte Erkrankungen der Gelenke und des Bindegewebes bei Kindern und Jugendlichen. Dabei handelt es sich im engeren Sinn um chronische Entzündungsprozesse. Diese entstehen, wenn sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen richtet; sie können sich nahezu überall im Körper entwickeln. Die häufigste chronische rheumatische Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen ist die juvenile idiopathische Arthritis, die sich wiederum in vielen verschiedenen Krankheitsbildern äußern kann.

Früherkennung der Krankheitszeichen

Da insbesondere die Symptome in Fällen von kindlichem Rheuma eine bedeutende Rolle bei der Diagnosestellung spielen, ist es für Eltern und Betreuungspersonen sehr wichtig, diese Vorzeichen richtig zu erkennen und zu deuten. Das ist nicht schwer – wenn man weiß, worauf es zu achten gilt. Die Tipps zur Früherkennung der Krankheitszeichen in Form eines kompakten Merkblattes zum Download bieten hierzu eine wichtige Hilfestellung.

Treten Symptome auf, die dafür sprechen, dass ein Kind möglicherweise an Rheuma leidet, führt an einer ärztlichen Untersuchung nichts vorbei.