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Die Geschichte des Österreichischen Jugendrotkreuzes

ab 2001

2001Im Jahr der Euroeinführung gelingt dem ÖJRK mit der Kampagne "Gib dem Schilling eine Chance. Spende für Kinder in Not" ein großer Spendenerfolg mit über 5,5 Millionen Schilling. Vor allem Kinder und Jugendliche nutzen diese Gelegenheit, ihre restlichen Schillinge loszuwerden und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Zum "Internationalen Jahr der Freiwilligen" wird ein Arbeitskreis für Verankerung und Unterstützung der Freiwilligkeit im Bildungswesen vom ÖJRK initiiert.
Die große Hilfsaktion "Winter in Afghanistan - Schüler helfen Kindern zu überleben" zeigt wieder die große Hilfsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler in Österreich. Beim "Fest der Freiwilligkeit" am 24. November werden die großteils jugendlichen Betreuer der ÖJRK-Sommer- und Therapiecamps für ihr beeindruckendes freiwilliges Engagement geehrt.
2002Der "GutDrauf-Gesundheitspreis" für gesundheitsfördernde Schulprojekte wird 2002 zum zweiten Mal vergeben. Am 6. April findet der erste Österreichische Friedenslauf um das Wiener Rathaus statt. Es nehmen 583 Personen allerAltersstufen von 2 bis 80 teil. Das 47. Internationale Studien- und Freundschaftslager wird von 43 Teilnehmern aus 14 Nationen besucht. Im September wird das Jugendservice im Generalsekretariat des ÖJRK eingerichtet. Diese Servicestelle für Jugendgruppen im ÖRK und ÖJRK versteht sich als Informationsdrehscheibe für Gruppenleiter und am Rotkreuz-Gedanken interessierte Jugendliche. Die Website www.jugendrotkreuz.at hat ein neues Gesicht erhalten und geht als österreichweite Internetplattform online.
2003"Ein Gefühl fürs Leben!" lautet das ÖJRK-Jahresthema im Schuljahr 2003/2004. Neben den Posterserien für die Schüler und Beiträge in den ÖJRK-Schülerzeitschriften Mini-Spatzenpost, Spatzenpost, Kleines Volk, JÖ und TOPIC gibt es erstmals ein Materialienpaket für Lehrer und Jugendgruppenleitermit vielen Informationen, Spielen und Ideen zum Thema. Ein neues Informationspaket mit dem Film "Eine Idee verändert die Welt" und dem dazugehörigen Info-Folder gibt einen aktuellen Überblick über das Programm des ÖJRK und erklärt Jugendlichen die Rotkreuzbewegung. Das Erste-Hilfe-Programm "Helfi hilft dir helfen" für Volksschüler wird nach fast 20 Jahren komplett überarbeitet und schon ab der 1. Schulstufe angeboten. Die von ausgebildeten Jugendlichen betreute Jugendhotline "time4friends" nimmt mit Jahresende den Testbetrieb in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark auf.
2004Die Jugendhotline time4friends wird zum österreichweiten Angebot ausgebaut. Jugendliche finden hier bei Gleichaltrigen ein offenes Ohr für ihre Sorgen. "Ein Grund, sich einzusetzen!": Im Schuljahr 2004/2005 stehen Grundsätze im Mittelpunkt - von den persönlichen bis zu den sieben Rotkreuz-Grundsätzen. Anlässlich des 125. Geburtstages des Österreichischen Roten Kreuzes gestaltet das ÖJRK im Wiener ZOOM-Kindermuseum eine Ausstellung für Kinder über Entwicklungszusammenarbeit. Schwerpunkt in der internationalen Hilfe ist der Kontinent Afrika. Unterrichtsmaterialien sollen den Schülerinnen und Schülern nahe bringen, wie schlaue Hilfe aussieht und wie ihr Spendeneuro den Weg zu den Adressaten findet.
2005Das Internationale Studien- und Freundschaftscamp feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Unter dem Motto "Du hast Recht!" geht es im Schuljahr 2005/2006 um Kinderrechte, Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht. Auf dieTsunami-Katastrophe im Dezember 2004 folgt auch an Österreichs Schulen eine große Welle der Hilfsbereitschaft. Das Programm "Entdecke das humanitäre Völkerrecht" für Jugendliche von 13-18 Jahren wird gemeinsam mit dem JRK in Deutschland, Schweiz und Luxemburg ins Deutsche übersetzt. Die Website www.hvr-entdecken.info ergänzt das Angebot für Schulen. Auf einer internationalen Konferenz zum Thema in Wien, wird die Umsetzung an Schulen in ganz Europa diskutiert.
20062006/2007 steht im Zeichen des lebensspendenden Nass: "Wasser ist Leben!" Unter anderem im Rahmen eines Schreibwettbewerbs "SCHREIB WAS(SER)!" werden Kinder und Jugendliche aufgefordert, über die Notwendigkeit von Wasser nachzudenken. Die Prüfungbestimmungen der bekannten Schwimmer- und Rettungsschwimmerabzeichen werden überarbeitet (Freischwimmer, Fahrtenschwimmer, Allroundschwimmer & Co.). Die Abzeichen erhalten ein neues, modernes Outfit. Jedes Jahr legen rund 90.000 Kinder und Jugendliche beim ÖJRK Schwimmprüfungen ab.
2007Mit dem Schuljahr 2007/2008 startet die internationale Jugendrotkreuz-Kampagne: "Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!" Mit vielfältigen Aktionen soll zwei Jahre lang auf die steigenden Anforderungen an die jungen Menschen aufmerksam gemacht werden. Im Herbst 2007 wird das Programm Freiwillige Radfahrprüfung für die 4. und 5. Schulstufe in neu überarbeiteter Form aufgelegt. Im September treffen sich auf Einladung des ÖJRK im Rahmen des internationalen Jugendcamps "Crossroads" behinderte und nicht behinderte Jugendliche in Oberösterreich.
2008Am 14. Februar feiert das Österreichische Jugendrotkreuz seinen 60. Geburtstag. GIVE, die Servicestelle für Gesundheitsbildung blickt auf 10 erfolgreiche Jahre zurück, in denen sie PädagogInnen und MultiplikatiroInnen in Sachen Gesundheitsbildung beraten und mit informativen Fachinformationen versorgt haben. Ein neues Angebot: Der Gesundheitsparcours für Schulen.
20092009 startet in ganz Österreich mit Babyfit ein neues Kursangebot von ÖJRK und ÖRK. Der neue Babysitterkurs vermittelt Jugendlichen ab 14 Jahren in Theorie und Praxis Know-how für den Umgang mit kleinen Kindern. Im Mai erscheint mit RedX die erste Ausgabe eines neuen Magazin für jungen LeserInnen ab 15. Das Magazin will die "anderen Seiten" von Themen aus der Lebenswelt der Jugendlichen beleuchten. Im Schuljahr 2009/2010 formuliert das ÖJRK in der Kindercharta stellvertretend für Kinder zehn Wünsche an die Erwachsenen. Beim ÖJRK-Kindergipfel in Schloss Schönbrunn präsentieren Kinder aus ganz Österreich, was sie dazu denken.
2010Positive Images: Gemeinsam mit dem Roten Kreuz in England, Dänemark und Griechenland will das ÖJRK positive Bilder von Menschen mit Migrationshintergrund zeichnen. Projekte, Poster, Unterrichtsmaterialien sollen verdeutlichen, dass Menschen mit Migrationshintergrund, die in Österreich leben, eine Bereicherung für die Gesellschaft sind.